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wir-kaffee

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Eine gute Tasse Kaffee kann vieles sein: Genuss, ein Moment der Ruhe oder der Start in den Tag. Der wir.kaffee von Café Chavalo zeigt, dass sie auch ein Zeichen für eine gerechtere Form des Wirtschaftens sein kann.
Das Besondere am wir.kaffee ist die Idee dahinter. Er ist Teil der weltweit ersten Solidarischen Landwirtschaft für Kaffee. Menschen in Deutschland beteiligen sich bereits vor der Ernte an der Finanzierung und übernehmen gemeinsam mit den Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern Verantwortung für Erfolg und Risiko. Dadurch erhalten die Familien eine verlässliche Planungssicherheit und können unabhängig von den starken Schwankungen des Weltmarktes wirtschaften. So entsteht eine Partnerschaft, bei der alle Beteiligten voneinander wissen und miteinander handeln – nicht nur miteinander Geschäfte machen
 
Die Projektpartner sind 15 Kleinbauerfamilien aus Nicaragua, die Kaffee - in Bioqualität - in einem Naturreservat naturverträglich und in Mischkultur mit ihrem Gemüse für den eigenen Bedarf.
Wenn die Bäuerinnen und Bauern wegen schwierigen Wetterbedingungen oder Schädlingsbefall eine schlechte Ernte einbringen, fallen ihre Einnahmen geringer aus. Das Risiko liegt allein bei ihnen.
Die Idee der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) bildet einen Gegenentwurf: Die Bäuerinnen und Bauern schließen sich mit festen Abnehmenden zusammen und verkaufen ihre Ernte nicht mehr am Ende des Jahres zu einem Kilogramm-Preis. Stattdessen erhalten sie regelmäßig Geld, das ihre Lebenshaltungskosten sowie die Kaffeeproduktion finanziert. Im Gegenzug erhalten die Abnehmenden dafür die komplette Kaffeeernte. Die Produzentinnen und Produzenten können also mit festen Einnahmen rechnen - und liefern den Abnehmenden je nach Erntejahr mal etwas mehr und mal etwas weniger Kaffee.
 
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Mehr Informationen unter www.cafe-chavalo.de